Schnellschnitte

Mitunter hängen Art und Weise und weitere Ausdehnung eines operativen Eingriffes der verschiedenen operativen Fachgebiete (Chirurgie, Urologie, Gynäkologie u.a.) von der während der Operation gestellten Diagnose ab.

Dafür wird ein sog. histologischer "Schnellschnitt" angefertigt: Wegen des engen Zeitlimits (Patienten in Narkose), wird das Gewebe schockgefroren, geschnitten, gefärbt. Dieses Verfahren ist, verursacht durch den hohen Zeitdruck, die schwierige technische Bearbeitung und die intraoperativ-therapeutische Konsequenz, die höchste Herausforderung für die handwerkliche Kunst und Erfahrung der technischen Assistentinnen und die interpretative Urteilskraft des Pathologen.

Zwischen Eingang der Gewebeproben und der telefonischen Durchsage der Diagnose vergehen nicht mehr als 15 Minuten.