Histologie/Molekularpathologie

Biopsien und repräsentative Gewebsproben aus Operationspräparaten werden nach verschiedenen Fixations- und Entwässerungsprozessen in Wachs eingebettet, mit Mikrotomen in handwerklicher Feinarbeit in membrandünne Scheiben geschnitten, mit chemischen Farbstoffen gefärbt und auf Objektträger aufgezogen und versiegelt.

Alle etablierten modernen Untersuchungsverfahren der Histologie , Histochemie, Immunhistologie und der Molekularpathologie und die dafür benötigten Geräte, Apparate und Materialien sind vorhanden, werden sorgfältig gepflegt und laufend strengsten Qualitätskontrollen unterzogen.

 

Molekularpathologie

Sämtliche therapeutisch relevanten molekularpathologischen Untersuchungen können qualitätsgesichert angeboten und durchgeführt werden.

Molekularpathologische Tumor-Diagnostik:

KRAS, BRAF, KIT/PDGFR, EGFR, EML4-ALK, Mikrosatelliteninstabilität

Molekularpathologische Erregerdiagnostik:

HPV, CMV, HSV, EBV, Mycobact. Tuberculosis-Komplex,Toxoplasma gondii, Chlamydia trachomatis, Helicobacter pylori (Clarithromycin Resistenz)

 

Präanalytische Maßnahmen

Sofort nach Entnahme wird das Gewebe noch im Operationssaal in die Fixierungslösung gelegt. Dabei soll das Volumenverhältnis mind. 1:10 betragen. Die sog. "kalte Ischämie-Zeit" darf 1h keinesfalls überschreiten.

Das Fixierungsmittel ist 10%iges, neutral gepuffertes Formalin als 4%ige Formaldehyd-Lösung(Aufbewahrung bei Raumtemperatur).

Das entnommene Gewebe soll mind. 8h, höchstens 48h fixiert werden. Diese Zeiten/Zeitangaben werden für individuelle Protokolle jeweils angepaßt/optimiert.